Erzeugung von Biowasserstoff als vorgeschaltete Fermentation einer Methanproduktion aus verschiedenen biologischen Rohstoffen und Abfallprodukten

Projektarbeit im Rahmen HyPerFerment (Laurens Kengelbacher – MicroPro)

02/05/2021

Das Ziel der Arbeit waren Vor­un­ter­su­chun­gen zu einer zwei­stu­fi­gen Was­ser­stoff und Methan­fer­men­ta­ti­on anzu­stel­len. Dabei soll­te beson­ders die Fra­ge geklärt wer­den, wie sich die räum­lich getrenn­te Bil­dung von Was­ser­stoff auf die Methan­pro­duk­ti­on aus­wirkt. Unter­sucht wur­den dabei Sub­stra­te wie bei­spiels­wei­se Wei­zen­kleie und Mais­si­la­ge. Als Kul­tu­ren wur­den fir­men­ei­ge­ne Bak­te­ri­en aus­ge­wählt, die über eine her­r­aus­ra­gen­de Kapa­zi­tät zur Bil­dung von Was­ser­stoff ver­fü­gen.
Zur Beant­wor­tung der Fra­ge inwie­weit die die Methan­pro­duk­ti­on durch eine vor­he­ri­ge Was­ser­stoff­bil­dung beein­träch­tigt wird, erfolg­ten Bat­ch­an­sät­ze in Repli­ka­ten in drei Vergleichsgruppen:

Die Ermit­te­lung der Gesamt­gas­men­gen in Kom­bi­na­ti­on mit der Zusam­men­set­zung mit­tels Gas­chro­ma­to­gra­phie zeig­ten ein­deu­tig, dass eine vor­ge­schal­te­te Was­ser­stoff­bil­dung kei­nen nega­ti­ven Ein­fluss auf die Bil­dung des Methans hat. Es konn­ten teil­wei­se sogar erhöh­te Methan­men­gen pro­du­zier­ten werden.


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